Durch die 3D-Brille: mit dem Mönch am Meer

Das berühmte Gemälde „Der Mönch am Meer“ von Caspar David Friedrich (1774 – 1840) gilt als eine weltweite Ikone der romantischen Malerei in Deutschland und lässt verschiedene Motiv-Deutungen zu: Empfindet man den dargestellten Mönch als einsam und den Naturgewalten ausgeliefert? Oder kann man eher spüren, wie er da im Querformat steht, klein und demütig im Einklang mit der Schöpfung, dem Meer und dem mächtigen Himmel über sich? Doch wie man letztlich auf das mittelgroße Werk (110 mal 171,5 Zentimeter) schaut- entweder durch die rosarote Brille oder die mit den düsteren Gläsern – sagt wohl am meisten etwas über die eigene Empfindungslage aus…

DIE VENEDIG BIENNALE 2019: „MAY YOU LIVE IN INTERESTING TIMES“

„Mögest Du in interessanten Zeiten leben …“ – ein chinesischer Fluch, dessen Herkunft zweifelhaft ist, aber als Redewendung in Politik und Literatur immer wieder aufgegriffen wurde und Zeiten von Unsicherheit und Krise beschreibt. Auch der Kurator und künstlerische Leiter der diesjährigen 58. Kunst-Biennale von Venedig (11. Mai bis 24. September) Ralph Rugoff hat die Redewendung als übergeordnetes Motto für seine Zentralausstellung gewählt.

Die kunstundhelden-Presseschau im März 2019: Okwui Enwezor, koloniales Erbe, Banksy im Museum, Mantegna und Bellini, Karl Lagerfeld, unbekleidete Männer in der Kunst, der Roman „M.“, „The Shed“ und mehr…

kunstundhelden Presseschau Januar 2019 Pexels_Digital Buggu

Welche Themen dominierten in den letzten Wochen die Feuilletons? Worüber wurde in der Kunstwelt diskutiert, gestritten? Wer hat polarisiert oder war Liebling der Journalisten? Das aus unserer Sicht Wichtigste und Interessanteste im März 2019 hier zusammengefasst und verlinkt zum Nachlesen.

Save the Date: PROCESSING:MOABIT – Eine performative Installation von Elisa Duca und Robin Detje, Eröffnung am 3. Mai 2019 in der Galerie Nord, Kunstverein Tiergarten-Berlin

Ab 3. Mai 2019 entsteht in den Räumen der Galerie Nord an der Turmstraße in Berlin-Moabit die Installation PROCESSING:MOABIT des Berliner Künstlerpaars Elisa Duca und Robin Detje. Über den Zeitraum von insgesamt vier Wochen performen die Künstler vor den Augen der Ausstellungsbesucher*innen. Angekündigte und unangekündigte Interventionen sind Teil des Programms, sodass die Besucher*innen immer wieder ein neues, sich wandelndes Bild und neue Objektlandschaften vorfinden werden.